Brutpaar direkt am Mikrofon. Bis 6.940 NW/Tag (25. Apr). Erstankunft 26. Mär 2025 – 11 Tage früher als 2024. Sang unermüdlich durch die Nacht und verdreifachte den Nachtanteil der gesamten Station.
+207% vs 2024Erstankunft 26. MärZugvogelNachtaktiv
Alarmtrend
Klappergrasmücke
Sylvia curruca
−99%
2024: 11.447 NW 2025: 271 · 2026: 98
2024 mit 11.447 Nachweisen die stärkste Frühjahrsart. Seitdem drei Jahre freier Fall. Vorwarnliste. Kein anderer Datensatz zeigt diesen Einbruch so klar.
VorwarnlistePeak Apr–MaiDreijährig rückläufig
Aufsteiger des Jahres
Gartenrotschwanz
Phoenicurus phoenicurus
+393%
2024: 2.115 → 2025: 4.545 2026 Q1+Q2: 10.432
Konstantester Aufwärtstrend im Dreijahresdatensatz – graduell, nicht sprunghaft. Vorwarnliste mit positivem Signal. Der Bienenstand-Garten scheint ideales Habitat zu bieten.
Vorwarnliste3-Jahres-TrendZugvogelPeak Jul
Ganzjahresvogel
Rotkehlchen
Erithacus rubecula
60.096
Nachweise gesamt 2024+2025
Das Rotkehlchen sang an jedem Tag des Jahres. Peak Oktober–November (Herbstrevier), Morgenchor bei Sonnenaufgang. Stabil und verlässlich – der Taktgeber des Standorts in beiden Jahren.
GanzjährigPeak Okt–NovMorgenchor 7h
Erstnachweis 2025
Waldkauz
Strix aluco
42
NW Dez 2025 2024: 0 Nachweise
2024 komplett absent – kein einziger Nachweis in 366 Tagen. Dezember 2025: 42 Rufe, alle zwischen 21 und 4 Uhr. Mögliche Revieretablierung im Umfeld des Bienenstands. Ornithologischer Höhepunkt der Erfassungsgeschichte.
Nur Dezember 2025Nur nachtsRevieretablierung?
Aufsteiger 2026
Mönchsgrasmücke
Sylvia atricapilla
+226%
2024: 17.307 → 2025: 16.417 2026 Q1+Q2: 34.977
Wiederholt 2026 das Nachtigall-Muster: Brutpaar direkt am Mikrofon dürfte für die Vervielfachung auf 35.000 NW verantwortlich sein. Überwintert zunehmend in Mitteleuropa. Evenness-Treiber 2026.
+226% Q1+Q2ÜberwintererEvenness-Effekt
Rote Liste Kat. 1
Feldlerche
Alauda arvensis
10.877
Nachweise 2024 2025: nur 604
Vom Aussterben bedroht – trotzdem zeitweise mit über 10.000 Nachweisen erfasst. Kein Brutnachweis, sondern Zuggeschehen: Der Frühlingszug 2024 war außergewöhnlich stark, 2025 flog der Trupp woanders vorbei.
Kat. 1 – Aussterben bedrohtNur ZugPeak Apr–Mai
Rätselhaftes Verschwinden
Teichrohrsänger
Acrocephalus scirpaceus
0
Jun 2025 & 2026 Jun 2024: 92 NW
Regelmäßig 2024, komplett absent im Brutmonat Juni 2025. Streng an Schilf gebunden – jede Veränderung des Röhrichts kann den Lokalbestand schlagartig auslöschen. Feldkontrolle empfohlen.
SchilfbrüterLokalbestand fraglichZugvogel Mai–Sep
Bestandsausbreitung
Kolkrabe
Corvus corax
+230%
2024: 23 NW 2025: 76 · Trend steigend
Der Kolkrabe breitet sich im Rheingraben aus. September 2025: 38 NW an wenigen Tagen – ein echter Zug oder Trupp, nicht nur Einzelvögel. Die Station dokumentiert die Wiederkehr in Echtzeit.
Klassischer Zugvogel entlang des Neckars – aber 2025 zog der Schwarm woanders vorbei. April-Peak 2024: bis 35 Nachweise an einem Tag. Dokumentiert die Variabilität von Zugkorridoren von Jahr zu Jahr.
Stabil in beiden Jahren. Ankunft Ende März, Peak Mai–Juli, Abzug August. Auf der Vorwarnliste wegen Gebäudebrüter-Rückgang. Der Bienenstand liegt im Aktionsradius einer Kolonie – die Überflüge dokumentieren die regionale Population.
VorwarnlisteAnkunft MärGebäudebrüterStabil
Überraschung 2025
Grünspecht
Picus viridis
+346%
2024: 1.501 NW 2025: 6.689
Vervierfachung 2025 mit Peak im März (2.369 NW). Mögliches Brutpaar in unmittelbarer Standortnähe. Der Grünspecht ruft laut und auffällig – sein "Lachen" ist eine der markantesten Stimmen am Bienenstand. Kein RL-Status, aber positiver Bestandstrend im Rheingraben.